Google Data Studio: Excel-Datei als Datenquelle

Google Data Studio: Excel-Datei als Datenquelle

Google Data Studio: Excel-Datei als Datenquelle nutzen. Wie nutzt fügt eine Excel Datei über Google Drive in das Google Data Studio ein?

Wozu benötigt man das Google Data Studio? Falls das noch nicht klar ist: Eine kurze Einführung von Google Data Studio findet man in meinem Beitrag: Die Dateninseln im Social Web: Das Problem der letzten Meile

Hier die verwendete Excel-Vorlage downloaden.

1 - Einrichtung Google

Hier ein neues Google Konto registrieren. Das wird vorausgesetzt Mit der Universal Google-Adresse ist man nun (fast) für jeden Dienst freigeschaltet. Nach dem Login findet man die Palette des Google Angebots, rechts oben im Browserfenster. Mit einem Klick gelangt man zu Google Drive.

Google Data Studio Übersicht

2 - Upload Google Drive

Die meisten Google Dienste sind miteinander verknüpft. Google Data Studio greift auf die Daten im Google Drive zu. Die Excel-Datei wird als Datenquelle genutzt. Nach dem Login im Google Drive, befindet man sich in der Dateiablage. Zur Vorbereitung laden wir dort die Datenquelle (Excel-Datei) hoch. Das funktioniert per „drag&drop“. 

Wichtig: Ein Doppelklick auf die Datei und auf „Mit Google Tabellen öffnen“ klicken. Dadurch legt „Google Sheet“ die Datei in einem Google-lesbaren-Format ab.

Google Data Studio Animation drag and drop
Google Data Studio Mit Google Drive öffnen

3 - Datenquellen in Google Data Studio

Im Hauptmenü: „Neuen Bericht starten„. Es öffnet sich ein leeres Arbeitsblatt. Ähnlich wie bei Word oder PowerPoint. Am rechten Seitenrand erscheint ein Menü, um eine neue Datenquelle erstellen. Mit einem Klick auf „Neue Datenquelle erstellen“ gelangt man das nachfolgende Menü. Falls das Fenster am rechten Seitenrand fehlt, klickt man rechts oben auf „Ansehen“ und wechselt in den Ansichts-Modus. Jetzt sollte das Menü erscheinen.

Google Data Studio Neuen Bericht starten
Google Data Studio neue Datenquelle

4 - Google Data Studio Connectors

Ein „Connector“ ist eine Schnittstelle zwischen Google Data Studio und einer Datenquelle. Einige kostenfreie Connectoren werden von Google bereitgestellt. Diese kostenfreien Verbinder beschränken sich auf die Google-Dienste. Zusätzlich gibt es „Community-Connectors“. Dieser Verbinder erlauben es, Schnittstellen zu Plattformen wie Facebook, Twitter oder LinkedIN herzustellen. Diese Connectors sind nach einem Probemonat kostenpflichtig und kommen von Drittanbietern. „Supermetrics“ ist beispielsweise ein Anbieter für einen Community Connector.

In diesem Tutorial wählen wir den Connector „Google-Tabellen„. Nach der Autorisierung gelangen wir zu Google Drive.

Google Data Studio Tabelle Connector

5 - Tabelle auswählen

Über eine Menüstruktur navigiert man zur hochgeladenen Datenquelle. Teilweise kann es einen Moment dauern, bis die Datei in dieser Struktur auftaucht. In diesem Fall ist die Datei unter Alle Elemente -> Tabelle ->howto_excel abgelegt. Der Klick auf die Datei offenbart auch bereits die angelegte Arbeitsblatt-Struktur. Ich wähle das Arbeitsblatt „Reporting Shop“ und markiere „Erste Zeile als Kopfzeile“. Dadurch wird die erste Zeile der Datei zur Datenauswertung ignoriert. Üblicherweise befinden sich in dieser Zeile die Spaltenbezeichnungen der Daten.

Google Data Studio Tabelle auswählen
Google Data Studio verbinden

6 - Daten prüfen

Die Spalten-Bezeichnungen werden in dieser Übersicht aufgelistet. Eine Zeit (Datum) muss mit dem Typ: „Datum“ versehen werden, damit Google Data Studio die Daten korrekt interpretiert. Das Gleiche gilt für den Typ Text und Zahl.

Kleiner Tipp: Das Datum wird nicht immer korrekt von Google Data Studio dargestellt. Hier lohnt es sich, von Beginn an zu schauen, ob der Typ „Datum“ richtig zugewiesen wurde.

 

Google Data Studio Typ auswahl
Google Data Studio hinzufügen Animation

7 - Google Data Studio Darstellung

Mit zwei Klicks kann man direkt Daten in einer Tabelle darstellen. Oben in der Leiste das Icon „Tabelle“ anklicken und einen Rahmen im Arbeitsblatt „aufziehen“. Dadurch wird eine Tabelle mit Inhalten automatisch generiert. Es werden Daten aus der Excel Datei abgerufen und dargestellt.

Der Abruf kann bearbeitet werden. In dem rechten Menü befinden sich weitere Darstellungsmöglichkeiten. Per „drag&drop“ können Messwerte oder Dimensionen zu der Tabelle hinzugefügt werden. Diese Felder können über das „(x)“ an der rechten Ecke wieder entfernt werden.

Google Data Studio Tabelle erstellen
Google Data Studio Felder

8 - Filter

Es sollen nur die Einträge „ADIDAS“ in der Tabelle angezeigt werden? Für diesen Fall kann man einen Filter einrichten.

Die Funktion „(+) Filter hinzufügen“ findet man in dem rechten Seitenmenü. Man scrollt im im Menü bis nach ganzen unten.

Der Filter soll auf die Spalte „Bezeichnung“ angewandt werden. Ich wähle in der Filteroption „Einschließen“ und wähle bei der Feldauswahl „Bezeichnung“. Ich weiss, dass die Spalte das Wort ADIDAS enthält, deshalb wähle ich den Filtertyp „Enthält“ aus. Jetzt muss ich Google Data Studio noch sagen, was genau gefiltert werden soll. Das trage ich in dem Textfeld neben dem Filtertyp ein.

Achtung: Groß- und Kleinschreibung (Case sensitiv) beachten. „Speichern“ nicht vergessen.

Google Data Studio Filter
Google Data Studio Adidas Filter

9 - Ergebnis

Es werden alle Produkte der Marke ADIDAS in der Tabelle dargestellt. Gefiltert wird das Feld „Bezeichnung“ nach dem Suchtwort „ADIDAS“.

Google Data Studio Filter Ergebnis

10 - Excel Beispiel

Hier die verwendete Excel-Vorlage downloaden.

Ich bin Marketingmanager und Spezialist für Online Content. Mit der richtigen Mischung aus Beratung, Konzeption und Produktion für digitale Kommunikation. In unregelmäßigen Abständen blogge ich privat über Themen, die mich interessieren.

Julius Kröger Inhaber julius-media.de
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